Meine Themen
Als Vater einer fünfjährigen Tochter hat die Frage nach der Zukunft unserer Kinder für mich eine ganz persönliche Dimension. Die Schul- und Bildungspolitik ist kein abstraktes Politikfeld – sie entscheidet darüber, welches Rüstzeug wir der nächsten Generation für ihren Lebensweg mitgeben. Für mich ist klar: Wir tragen die Verantwortung dafür, dass unsere Kinder in einem Umfeld lernen, das sie fördert, fordert und befähigt, selbstbewusst ihren eigenen Weg zu gehen.
In den letzten Jahren habe ich jedoch zunehmend das Gefühl, dass wir in der Bildungspolitik den Kompass verloren haben. Statt auf ein solides Wissensfundament zu setzen, verlieren wir uns oft in ideologischen Debatten und Experimenten, die an der Lebensrealität von Schülern, Eltern und Lehrern vorbeigehen.
Deshalb setze ich mich für eine Rückkehr zur Vernunft in unseren Schulen ein. Meine Position für unser wachsendes Rostock steht auf drei klaren Säulen:
1. Leistung und Wissen in den Mittelpunkt stellen
Das Fundament für ein erfolgreiches Leben wird in der Schule gelegt. Lesen, Schreiben und Rechnen sind die Grundpfeiler, auf denen alles aufbaut. Ich stehe für eine Politik, die den Erwerb von Wissen und Kompetenzen wieder klar in den Fokus rückt. Unsere Schulen müssen Orte sein, an denen Leistung anerkannt und gefördert wird und analytisches Denken mehr zählt als die richtige Gesinnung. Nur so schaffen wir echte Chancengerechtigkeit für jedes Kind, unabhängig vom Elternhaus.
2. Die Schule als sicheren und ideologiefreien Raum schützen
Unsere Schulen müssen geschützte Räume sein, in denen sich Kinder frei entfalten können – ohne ständige politische oder weltanschauliche Vereinnahmung. Ich setze mich für ein Lernklima der offenen Debatte ein, in dem unterschiedliche Meinungen respektiert werden, statt eine bestimmte Ideologie vorzugeben. Dazu gehört für mich auch der Gebrauch einer klaren und allgemein verständlichen Sprache, die verbindet, statt zu spalten. Unsere Lehrer sollen sich auf ihre Kernaufgabe konzentrieren können: die bestmögliche Bildung für unsere Kinder.
3. Konkret in die Zukunft unserer Rostocker Schulen investieren
Rostock wächst, und unsere Schulen platzen aus allen Nähten. Volle Klassen, marode Schulgebäude und fehlende Kitaplätze sind eine reale Belastung für viele Familien in unserer Stadt. Als Mitglied der Bürgerschaft setze ich mich mit aller Kraft dafür ein, dass wir auf kommunaler Ebene den Schulneubau und die Schulsanierung endlich mit der Priorität vorantreiben, die unserer wachsenden Stadt zusteht – und dass wir die dafür nötigen Mittel beim Land hartnäckig einfordern. Das ist eine Frage der Fairness und der Zukunftssicherung.
Mein Ziel ist es, dass junge Menschen unsere Schulen als mündige, kompetente und selbstbewusste Persönlichkeiten verlassen, die bereit sind, Verantwortung für sich und unsere Gesellschaft zu übernehmen.
Ihre Meinung dazu ist mir wichtig: Was sind Ihre Erfahrungen mit den Schulen in Rostock? Welche Veränderungen wünschen Sie sich? Schreiben Sie mir oder sprechen Sie mich an. Lassen Sie uns im Gespräch bleiben!
Wer mich kennt, weiß: Mein Herz schlägt für den Sport. Aber es geht um weit mehr als nur die Freude an der Bewegung. Für mich sind der organisierte Sport und das ehrenamtliche Engagement in unseren Vereinen der wahre Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält. Hier, auf dem Fußballplatz, in der Turnhalle oder im Vereinsheim, werden die Werte gelebt, die für ein starkes Miteinander unverzichtbar sind: Fairness, Teamgeist, Disziplin und Respekt.
In einer Zeit, in der viel über Spaltung und Individualismus gesprochen wird, sind unsere Vereine die Orte, an denen Gemeinschaft ganz praktisch gelebt wird. Tausende Freiwillige in Rostock opfern unzählige Stunden ihrer Freizeit, um Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Beschäftigung zu geben, um Traditionen zu pflegen und um Menschen aller Generationen zusammenzubringen. Diese unbezahlbare Arbeit verdient mehr als nur warme Worte an Sonntagen. Sie verdient echte, verlässliche und unbürokratische Unterstützung.
Aus meiner langjährigen Erfahrung weiß ich jedoch, dass genau das oft nicht der Fall ist. Weil die Förderung des Sports eine freiwillige Aufgabe der Kommunen ist, stehen unsere Vereine in der Prioritätenliste der Politik leider viel zu oft ganz hinten. Sie kämpfen mit maroden Sportstätten, bürokratischen Hürden und einer unsicheren Finanzierung.
Damit will ich mich nicht abfinden. Als Mitglied der Rostocker Bürgerschaft setze ich mich mit ganzer Kraft für eine echte Wende in der städtischen Sport- und Ehrenamtsförderung ein:
1. Das Ehrenamt anerkennen und stärken
Wir müssen die Rahmenbedingungen für ehrenamtlich Engagierte grundlegend verbessern. Dazu gehört für mich der Abbau unnötiger städtischer Bürokratie und eine echte Servicementalität in der Verwaltung. Wir brauchen eine zentrale Anlaufstelle im Rathaus, die Vereinen bei Anträgen, der Organisation von Veranstaltungen und rechtlichen Fragen auf Augenhöhe zur Seite steht. Wer sich für unsere Stadtgesellschaft einsetzt, darf nicht durch Formulare ausgebremst werden.
2. Den Sanierungsstau bei unseren Sportstätten konsequent abbauen
Der Zustand vieler unserer Sportplätze und Turnhallen in Rostock ist beschämend. Hier braucht es ein klares Bekenntnis der Stadtpolitik. Ich setze mich dafür ein, dass wir einen verbindlichen kommunalen Investitions- und Sanierungsplan für unsere Sportinfrastruktur umsetzen, der gezielt dort ansetzt, wo der Bedarf am größten ist. Unsere Kinder und Sportler haben es verdient, unter guten und sicheren Bedingungen zu trainieren.
3. Planungssicherheit für unsere Vereine schaffen
Vereine brauchen Verlässlichkeit, um langfristig planen zu können. Statt wechselnder Förderrichtlinien und kurzfristiger Zusagen setze ich mich für eine grundlegende und dauerhafte Sicherung der kommunalen Vereinsförderung ein. Vereine sind keine Bittsteller, sondern unverzichtbare Partner für den sozialen Zusammenhalt in unserer Hanse- und Universitätsstadt.
Mein Ziel ist es, den unschätzbaren Wert des Ehrenamts fest in den Mittelpunkt der Rostocker Kommunalpolitik zu rücken. Denn eine Investition in unsere Vereine ist immer auch eine Investition in den Zusammenhalt, die Gesundheit und die Zukunft unserer Stadt.
Ihre Meinung dazu ist mir wichtig: Was sind Ihre Erfahrungen in Ihrem Verein? Wo drückt in Rostock der Schuh am meisten? Ich freue mich auf Ihre Nachricht und den Austausch mit Ihnen!
Als selbstständiger Unternehmer erlebe ich es fast täglich: umständliche Anträge, wochenlange Wartezeiten auf Genehmigungen und digitale Prozesse, die aus einem anderen Jahrhundert zu stammen scheinen. Ich weiß aus eigener, oft frustrierender Erfahrung: Unsere Bürokratie bremst den Tatendrang von Gründern, Handwerkern und engagierten Bürgern massiv aus. Zeit, die eigentlich in Innovation, Kunden und die Schaffung von Arbeitsplätzen fließen sollte, versickert in den Mühlen einer überforderten und veralteten Verwaltung.
Das ist nicht nur ein persönliches Ärgernis. Es ist eine Zukunftsbremse für unsere Hanse- und Universitätsstadt. Während die Welt auf der digitalen Schnellstraße unterwegs ist, zwingen uns veraltete Behördenstrukturen viel zu oft auf einen bürokratischen Feldweg. Das kostet uns lokale Wirtschaftskraft, Chancen und wertvolle Lebenszeit.
Ich bin fest davon überzeugt: Die Stadtverwaltung muss ein Dienstleister für ihre Bürger und Unternehmen sein, kein Hindernis. Deshalb setze ich mich in der Rostocker Bürgerschaft für eine konsequente Digitalisierungs- und Entbürokratisierungsoffensive im Rathaus ein:
1. „Digital First“ in der Verwaltung – Der einfache Weg ist der Standard
Mein Ziel ist klar: Der Gang zum Amt muss so einfach werden wie Online-Banking. Wir brauchen in Rostock ein voll funktionsfähiges, zentrales Bürger- und Unternehmerportal für alle städtischen Anträge und Anliegen – von der Baugenehmigung bis zur Gewerbe- oder Vereinsanmeldung. Digitale Prozesse müssen im Rathaus zum Standard werden, nicht zur Ausnahme. Das spart Zeit, Kosten und schont die Nerven aller Beteiligten.
2. Aktiver Bürokratieabbau durch einen konsequenten Praxis-Check
Wir brauchen nicht nur weniger, sondern vor allem praxistaugliche Regeln. Ich fordere, dass neue städtische Satzungen und Vorschriften auf ihre Praxistauglichkeit geprüft werden – und zwar von denen, die es betrifft: von unseren Rostocker Handwerkern, Unternehmern und Vereinen. Kommunale Regeln, die in der Praxis nicht funktionieren oder einen unverhältnismäßigen Aufwand erzeugen, müssen konsequent vereinfacht oder abgeschafft werden.
3. Infrastruktur und Bildung als Fundament für die digitale Zukunft
Die beste digitale Verwaltung nützt nichts, wenn die Basis fehlt. Der flächendeckende Ausbau mit Glasfaser muss in allen Rostocker Stadtteilen mit höchster Priorität vorangetrieben werden. Gleichzeitig sind wir als Kommune für die Sachausstattung unserer Schulen verantwortlich: Wir müssen massiv in die digitale Infrastruktur unserer Bildungsstätten investieren, um unsere Kinder bestmöglich auf die Arbeitswelt von morgen vorzubereiten.
Entbürokratisierung und Digitalisierung sind kein Selbstzweck. Es geht darum, Ihnen Zeit und Nerven zurückzugeben, damit Sie sich auf das konzentrieren können, was wirklich zählt: Ihre Familien, Ihre Unternehmen, Ihre Vereine und Ihre Ideen für unsere Stadt.
Ihre Erfahrungen aus dem Alltag sind mein Auftrag: Wo hat die städtische Bürokratie Sie in Rostock zuletzt ausgebremst? Welcher Behördengang hat Sie zur Verzweiflung gebracht? Teilen Sie Ihre Geschichten mit mir – ich freue mich auf den Austausch!
Jeder von uns kennt es: der tägliche Stau auf dem Weg zur Arbeit, die endlose Parkplatzsuche in der KTV oder die Sorge, den Zug am Hauptbahnhof zu verpassen. Verkehr und Infrastruktur sind keine abstrakten Begriffe – sie bestimmen jeden Tag unsere Lebensqualität, unsere Zeit und die wirtschaftliche Stärke unserer Stadt. Eine funktionierende Infrastruktur ist die Lebensader für eine wachsende Hansestadt wie Rostock.
Rostock wächst – und das ist gut so! Aber unsere Infrastruktur wächst nicht mit. Schlimmer noch: Anstatt die Probleme vorausschauend zu lösen, werden von Seiten der Stadtverwaltung immer häufiger Projekte finalisiert, die den Autoverkehr offensichtlich bewusst einschränken. Hier wird nicht die Realität der Pendler, Familien und Handwerker bedient, sondern ideologischen Experimenten wird Vorrang gegeben.
Mein Ansatz in der Rostocker Bürgerschaft ist demgegenüber einfach und klar: Verkehrspolitik muss für die Nutzer gemacht werden. Alle Verkehrsteilnehmer – ob Autofahrer, Radfahrer oder Nutzer des ÖPNV – müssen genau da unterstützt und gefördert werden, wo sie heute unterwegs sind, und nicht dort, wo die Politik sie gerne hätte. Das nenne ich eine Verkehrspolitik der Vernunft, die die Lebensrealität der Menschen in den Mittelpunkt stellt. Mein Plan dafür basiert auf drei gleichberechtigten Säulen:
1. Den öffentlichen Nahverkehr konsequent ausbauen
Wir müssen Pendlern, Familien und Studenten eine echte und attraktive Alternative zum Auto bieten. Dafür setze ich mich in der Kommunalpolitik ein, damit wir die RSAG stärken und unser öffentlicher Nahverkehr verlässlich, sauber und gut getaktet bleibt und weiter ausgebaut wird. Er muss das Rückgrat für die Mobilität in unserer modernen Großstadt bilden.
2. Das Straßennetz für Pendler und Wirtschaft ertüchtigen
Gleichzeitig dürfen wir die Realität nicht ignorieren: Viele Menschen aus der Stadt und dem Umland sind zwingend auf das Auto angewiesen. Ich setze mich dafür ein, dass unser Rostocker Straßennetz instand gehalten und strategisch weiterentwickelt wird, um unsere Viertel zu entlasten. Die Stadtpolitik muss die dafür notwendigen Investitionen endlich mit Priorität behandeln, statt den Verkehrsfluss künstlich auszubremsen.
3. Ein modernes Miteinander durch sichere Radwege und Digitalisierung
Eine zukunftsfähige Infrastruktur denkt alle mit. Sie muss ein sicheres Umfeld für Radfahrer und Fußgänger schaffen und die Chancen der Digitalisierung (beispielsweise durch intelligente Ampelschaltungen) nutzen, um den Verkehr für alle flüssiger zu gestalten. Das spart Zeit, schont die Nerven und macht unsere Stadt moderner.
Mein Ziel ist kein Gegeneinander, sondern ein intelligentes Gesamtkonzept, das die Stärken aller Verkehrsträger nutzt, um Rostock in Bewegung zu halten.
Ihre Erfahrungen aus dem Alltag sind dafür entscheidend: Wo stehen Sie in Rostock täglich im Stau? Welcher Radweg fehlt Ihnen am dringendsten? Teilen Sie Ihre Gedanken mit mir – lassen Sie uns ins Gespräch kommen!